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St Alphonsus Liguori

Unsere Gründerin, Sr. M. Celeste Crostarosa, lebte von 1696 bis 1755 in Süditalien (Neapel, Scala, Foggia). Sie  war von inniger Liebe zu Jesus erfüllt. Sie schrieb die neue Ordensregel jeweils nach dem Empfang der heiligen Kommunion innerhalb von 40 Tagen. Aber weder ihre Mitschwestern noch der geistliche Leiter ihres Klosters Don Tommaso Falcoia waren von der Echtheit dieser Eingebungen überzeugt.

 

Weil Sr. M. Celeste sich nicht beirren ließ, wurde der junge Priester Alfons Maria von Liguori mit der Prüfung der Angelegenheit betraut. Er kam zu der Überzeugung, dass die neue Ordensregel dem Willen Gottes entspreche. Daraufhin konnten die Schwestern im Kloster zu Scala am Pfingstsonntag, dem 13. Mai 1731 beginnen, nach der neuen Regel zu leben.

 

Mehr Informationen über Sr. M. Celeste finden Sie auf der Website der Redemptoristinnen in Ried

 

 

 

Das Vorbild unserer Gründerin

Als Erlöste leben – Umgestaltung in Christus 

Wir sind „in Christus und mit Christus“. Dies ist für Sr. M. Celeste das Fundament ihrer Beziehung zu Jesus Christus. Sie legt besonderen Wert auf die liebende Aufmerksamkeit für die Gegenwart Christi in uns.

In der Taufe wurden wir aus Christus wiedergeboren. Wir wurden umgestaltet in seine lebendigen Abbilder. Christus will durch uns sein Erlöserleben und -wirken auf Erden fortsetzen.

In den Sakramenten erfüllt Er uns mit Seinen Gnadengaben, um uns zu einem „Leben aus Ihm“ zu befähigen. Indem Er uns Seinen Geist schenkt, bewirkt Er in uns eine wesenhafte Gleichgestaltung mit Ihm: So lebt Christus in uns als Pilger durch die Zeit.





Unsere Spiritualität

Als Redemptoristinnen pflegen wir die enge Verbindung mit Gott durch Betrachtung, Chorgebet, Anbetung und tägliche Feier der Eucharistie. Unser zurückgezogenes Leben entspricht dem Leben Jesu in der Verborgenheit in Nazaret. Die Zeiten des Gebetes und der Betrachtung helfen uns, wie Jesus in Liebe mit Gott, dem Vater, verbunden zu sein und dadurch zu immer tieferer Einheit mit dem Vater und dem Sohn zu gelangen.

Liebe und Demut nach dem Vorbild Jesu sind wichtige Säulen des geistlichen Lebens und Strebens, damit wir als einzelne und als Gemeinschaft dem Erlöser HEUTE Raum geben: VIVA MEMORIA –

 

• lebendiges Gedächtnis sein,
• IHN in unserer Zeit vergegenwärtigen,
• für IHN ganz durchlässig sein wie unsere Gründerin.

 

Was unser Logo ausdrückt


logorotIm Zuge der Renovierungsarbeiten entstand ein neues Logo für das St. Josefskloster, gestaltet von Mag. Art. Franz Gassner, Lustenau.

Grundelemente des Logos sind die Buchstaben der Ordensbezeichnung: O und R.

Der Kreisbogen O steht dabei zugleich für Gott (von Sr. M. Celeste oft als die Sonne beschrieben) und für die Welt (lat. Orbis), die vom Kreuz im Inneren gestützt und getragen wird, denn am Kreuz offenbart sich Gottes Liebe zur Welt.

Das R ist Zeichen für den Erlöser (= lat. 'Redemptor'), der sein Erlösungswerk durch den Kreuzestod besiegelte. Es ist dem göttlichen Kreis eingeschrieben, durchbricht ihn aber als Zeichen für die Menschwerdung Christi, der „Gott gleich war, aber nicht daran festhielt, wie Gott zu sein, sondern sich entäußerte und solcherart den Menschen gleich wurde. Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod am Kreuz" (nach Phil 2,5 ff).

So verdeutlicht das Logo den Ordensauftrag, lebendiges Gedächtnis des Erlösers zu sein.